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Finanzplanung
Wenn Sie Ihre Finanzen in den Griff bekommen wollen, brauchen Sie eine gute Planung. Mangelnde Planung und Voraussicht kann Ihre
Finanzen schnell ins Trudeln bringen und sie kommen aus den Geldsorgen nicht mehr heraus. Bezüglich Ihrer Finanzen sollten Sie
nicht in den Tag hinein leben. Analysieren Sie Ihre Einnahmen und Ausgaben und schreiben Sie alles im Detail auf. Benutzen Sie
dazu am besten ein Programm oder frei erhältliches Excel Sheet das Ihnen ermöglicht ein Haushaltsbuch oder eine kleine Buchhaltung zu führen.
Tragen Sie Ihre festen Einnahmen und Ausgaben für jeden Monat ein. Setzen Sie Durchschnittswerte für Lebensmittel etc. ein
wo die Ausgaben nicht hundertprozentig fix sind. Dadurch erhalten Sie einen Überblick über Ihre Finanzsituation und wieviel
Geld Ihnen pro Monat übrig bleibt, bzw. wieviel Ihnen fehlt. Sie sollten nicht immer bis an die Grenzen gehen. Sehen Sie zu daß
Sie etwas Luft haben und Geld übrig bleibt, das Sie zurücklegen können. Überlegen Sie was Sie wirklich brauchen und wo Sie auf
Ausgaben verzichten können. Luxus können Sie sich nur aus den schwarzen Zahlen leisten, niemals auf Pump. Das erfordert eventuell
ein Umdenken und eine Änderung des Lebensstils, aber Sie sollten auf jeden Fall an den Punkt kommen wo Sie jeden Monat etwas
Geld übrig haben. Lesen Sie die anderen Seiten in dieser Rubrik aufmerksam durch. Dort erhalten Sie wertvolle Tipps die
eine saubere Finanzplanung unterstützen.
Haben Sie Folgkosten bedacht?
Manche Anschaffungen und Entscheidungen haben Folgen, die Sie vielleich nicht vorhergesehen haben. Das putzige Haustier hat ja
schon eine Stange Geld gekostet, man hat dabei aber nicht daran gedacht, daß es nicht damit getan ist die Zoohandlung mit
einem leichteren Geldbeutel zu verlassen. Für einen Hund brauchen Sie dann auch eine Versicherung und müssen Steuer abdrücken.
Sollte sich dann herausstellen, das Sie das Tierchen nun doch in einem eigenen Zwinger im Garten unterbringen wollen, weil Sie es
Leid geworden sind, daß Bello das Haus vollkotet und sämtliche Schuhe kaputt beißt, stehen Sie schon wieder vor Investitionen
in neue Schuhe und den Hundezwinger, die so nicht geplant waren. Sollten Sie dann noch obendrein befürchten, daß Ihre Hündin
noch ein ganzes Rudel Hundebabies wirft, die Sie dann groß ziehen müssen, käme noch eine Sterilisation dazu, bei der der Tierarzt
dann bis zu mehreren hundert Euro verlangt. Legt man diese Kosten einmal auf einen monatlichen Betrag um und addiert dazu noch
die Futterkosten und die jährlichen Impfungen, kostet Sie ein Hund durchaus 50 Euro und mehr im Monat, und das für seine gesamt
Lebenszeit von etwa 14 Jahren. Wenn Sie sich dieser Kosten bewußt sind und sie gerne tragen und auch tragen können, ist es ja in
Ordnung. Sollten Sie sich aber einen Hund angeschafft haben, ohne darüber nachzudenken, haben Sie schon wieder ein Leck im
Geldbeutel geschaffen, das dazu beiträgt daß Sie Ihre Geldsorgen nicht los werden.
Das war nur ein stellvertretendes Beispiel für viele Dinge bei denen Sie mit Folgekosten konfrontiert werden, an die Sie zunächst
nicht gedacht haben. Ein Hauhaltsgerät oder Unterhaltungselektronik, die sich als wahre Stromfresser entpuppen, Autos die Ihnen
den Sprit aus dem Tank saugen, oder deren überhöhte Wartugs-und Reparaturkosten den Geldbeutel belasten, bei all diesen und noch viel mehr
Dingen können Folgekosten versteckt sein, die Ihnen sehr weh tun.
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