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Steuern und Abgaben - Schamlose SelbstbedienungDie Geschichte der Steuern
Während der französischen Revolution wurde das Prinzip der Allgemeinheit und Gleichmäßigkeit der Besteuerung als Menschenrecht
verkündet und England führte als erster Staat zum Ende des 18. Jahrhunderts die Einkommensteuer zur Besteuerung der
Vermögenssteigerung ein. Einkommensteuer
Einkommenabhängige Abgaben
Damit ist es aber noch nicht getan. Es gibt noch weitere Pflichtabgaben, die als steuerähnlich zu bezeichnen sind. Zum einen
kann sich ein normaler Angestellter oder Arbeiter nicht aussuchen ob er diese Abgaben zahlen will, sie werden ihm einfach
vom Lohn direkt abgezogen. Zum anderen sind die damit verbundenen Leistungen in vielen anderen Ländern mit der allgemeinen
Einkommenssteuer abgedeckt und werden nicht wie bei und als "Versicherung" separat ausgewiesen.
Einige Steuer-HighlightsEs gibt einige Artikel im Ladensortiment, die besonders besteuert sind. So ist z.B. der Kraftstoff für PKWs mit insgesamt 49% besteuert. Folgendes Rechenbeispiel verdeutlicht das: Mineralölsteuer
Angenommen Sie tanken 54 Liter Diesel und bezahlen dafür 78,00 EUR. BranntweinsteuerAuf eine 0,7l Flasche 40%igen Rum wird 3,64 EUR Branntweinsteuer erhoben. Die Branntweinsteuer wird auf den enthaltenen Reinalkohol erhoben. Legt man einen Ladenpreis von 9,99 EUR zu Grunde, und berechnet man dann noch die enthaltenen MWSt., geht 5,24 EUR, also mehr als die hälfte des Ladenpreises an den Staat. TabaksteuerSollten sie rauchen, dann unterstützen Sie den Staat mit 3,07 EUR Steuern bei jeder Schachtel Zigaretten, die Sie sich für 4,00 EUR aus dem Automaten ziehen. Warum Sie nie auf einen grünen Zweig kommen können
Warum Sie in unserem Land niemals auf einen grünen Zweig kommen können, d.h. wirklich wohlhabend und finanziell unabhängig werden können,
zeigt das folgende Rechenbeispiel:
Abgaben insgesamt: 2726,04 Damit bleibt dem Facharbeiter monatlich ein Nettogehalt von: 1440,63 Das Drama ist aber noch nicht damit beendet daß man rund 2/3 des Bruttogehalts garnicht erst sieht, sondern gleich einbehalten wird um die Staatskasse sowie verschiedene halbstaatliche Kassen damit zu füllen. Unser Facharbeiter wird ja auch einkaufen müssen. Dazu nehmen wir einmal folgende Ausgaben an:
Die monalichen Ausgaben betragen 1.236,00 EUR davon sind Steuern 400,32 EUR. Demnach werden aus dem monatlichen Bruttogehalt von 4.166,67 EUR insgesamt 3.126,36 EUR an Steuern und Abgaben entrichtet. Das sind rund 75%. Mit anderen Worten etwa 273 Tage vom 1. Januar bis 28. September leisten Sie Frondienst für den Staat und die Gemeinschaft. Rein rechnerisch fangen Sie erst danach an in Ihren eigenen Geldbeutel zu wirtschaften. Natürlich läßt sich jetzt an diesem Beispiel herumkritisieren. Die Annahme daß es sich bei der Vermietung um einen privaten Vermieter handelt kann durch eine Wohnungsbaugesellschft ersetzt werden, die nicht 40% Einkommensteuer zahlt sondern 19% MWSt. Natürlich könnte man jetzt sagen daß Krankenversicherung und Rentenversicherung da nicht hineingerechnet werden dürfen. Aber es soll eben nur ein Beispiel sein, das Aufzeigt, daß wir alle nur kleine Rädchen im Getriebe der Staatswirtschaft sind, von denen nur erwartet wird, daß sie die Klappe halten und zahlen. Der normale Arbeiter kann garnicht anders. Er muß die gesetzliche Krankenversicherung und Rentenversicherung zahlen, und das ohne Rechtssicherheit! Sie zahlen, aber die Leistungen werden nicht garantiert. So fällt z.B. für freiwillig Versicherte ab 1.1.2009 das Krankengeld weg. Wenn Sie also krank werden und die Krankheit mehrere Wochen oder gar Monate zur Heilung braucht, und Sie bei einer gesetzlichen Krankenkasse versichert sind, haben Sie kein Einkommen mehr und stehen vor dem persönlichen Ruin. Beiträge hoch und Leistung runter, ohne daß Sie darüber vernünftig informiert werden oder Alternativen angeboten bekommen. Glauben Sie noch, daß Sie von Ihrer staatlichen Rente einmal etwas sehen werden? Im Alter von 67 Jahren und bei frühestem Renteneintritt mit 63 Jahren? Träumen Sie weiter! Die Situation wird sich in den nächsten 10 Jahren noch wesentlich verschlechtern und das Renteneintrittsalter wird weiter angehoben werden, bzw. Wird es einmal eine minimale Einheitsrente geben. |
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